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200 MRCA Tornado ( IDS, ECR, RECCE) |
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1967
wurde von mehreren Ländern in Europa festgestellt, daß sie für
die Zukunft ein
gemeinsames Mehrzweckkampfflugzeug erstellen wollen, daß in etwa den selben
Anforderungen entspricht, die jedes einzelne Land an ein Waffensystem stellt.
1968
Großbritanien, Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande und Kanada schließen
sich zusammen und gemeinsam ein Mehrzweckkampfflugzeug zu entwickeln.
Belgien, Kanada und die Niederlande ziehen sich später zurück.
Juli 1968
Beginn der Durchführbarkeitsstudie.
1969
Von den verbleibenden 3 Nationen wird die PANAVIA AIRCRAFT GMBH
mit Sitz in München gegründet.
Sie besteht aus drei Partnerfirmen, eine aus jeder Nation:
British Aerospace für Großbritanien (42,5%)
MBB Messerschmitt-Bölkow-Blohm für BRD (42,5%)
Aeritalia für Italien (15%)
Mai 1969
Im Mai beginnt die Projektdefinitionsphase
Juni 1969
Um ein geeignetes Triebwerk zu entwickeln, gründet man die Turbo-Union
Ltd.
mit Sitz in London. Sie besteht ebenfalls aus drei Firmen, jeweils aus den beteiligten
Ländern, mit ähnlichen Anteilen wie bei Panavia.
Rolls-Royce (UK 40%)
MTU Motoren- und Turbinen Union (BRD 40%)
Fiat (I 20%)
Eine gemeinsame Forderung war die Ausrüstung mit einer Schnellfeuerkanone.
Die Entwicklung wurde IWKA-MAUSER BRD übertragen.
Um die Kosten bei der Entwicklung der Avionik zu reduzieren, wurde bei Panavia
ein Konsortium geschaffen, bestehend aus drei Firmen jeweils aus den Ländern
der
beteiligten Nationen, um die Arbeiten zu koordinieren: EASAMS (UK) ist Panavia
gegenüber verantwortlich und lenkt die von SIA (I) und ESG (BRD) durchgeführten
und zwischen den Firmen aufgeteilten Arbeiten.
September
1969
Panavia, Turbo-Union und Mauser unterstehen den Regierungen der drei Nationen.
Es wurde eine gemeinsame Organisation, bestehend aus Vertretern der drei
Regierungen geschaffen, welche die Bezeichnung " THE NATO MRCA MANAGEMENT
ORGANISATION" (NAMMO) erhielt.
NAMMA, die Vertretung der NAMMO, ist das Bindeglied zwischen den Firmen und
Regierungen.
Juli 1970
Vereinbarung über Fertigung von Prototypen
November
1970
Beginn der Fertigung von Prototypen
März
1973
Beginn der Serienreifmachung
August 1974
Erstflug der Po1 in Manching
Oktober
1974
Erstflug der Po2 in Warton
April 1976
Vorstellung der Öffentlichkeit bei Luftfahrtschau Hannover
Juli 1976
Freigabe der Serienfertigung (erstes LOS von 40 Lfz)
Mai 1977
Freigabe des zweiten Loses von 110 Lfz
September
1978
Beginn der Endmontage von Serien-Tornados
30. Juli
1981
Überführung und Übergabe des 1. Lfz an die TSLW 1